Bis zu viermal schnellere Incident-Erstellung, ein neues HTML5-Self-Service-Portal und eine Rechtschreibprüfung in Formularen: Die Neuerungen von Service Manager 2016 im Rückblick.
Im Herbst 2016 erschien System Center 2016 Service Manager. Nach mehreren Versionen, in denen vor allem die Leistung kritisiert wurde, setzte Microsoft hier einen deutlichen Schwerpunkt.
Die wichtigsten Neuerungen
Leistung Laut Microsoft wurde etwa das Anlegen eines Incidents bis zu viermal schneller als in der Vorgängerversion. Auch die Connectors zu Configuration Manager und Active Directory arbeiteten schneller, wenn die ECL-Protokollierung (Entity Change Log) deaktiviert war.
Active-Directory-Connector Die Erweiterung von AD-Gruppen – also das Auflösen verschachtelter Gruppenmitgliedschaften – war nun Teil des Connectors. In früheren Versionen war dafür ein separater Workflow nötig.
Data Warehouse Neue Zeitdimensionen in den OLAP-Cubes ermöglichen Auswertungen nach Jahr, Quartal, Monat und Tag. Die Dimensionen lassen sich auch in eigenen Cubes verwenden.
Neues Self-Service-Portal Ein HTML5-basiertes Portal ersetzte das bisherige Portal auf Basis von SharePoint und Silverlight – ohne SharePoint-Abhängigkeit und auf allen gängigen Browsern nutzbar.
Rechtschreibprüfung Formulare für Arbeitselemente erhielten eine automatische Rechtschreibprüfung – für 19 der 21 unterstützten Sprachen, darunter Deutsch und Englisch. Ein kleines Detail mit großer Wirkung auf die Qualität von Ticketbeschreibungen.
Kommunikation Unterstützung für Lync 2013 und Skype for Business.
Was davon heute zählt
Das HTML5-Portal und die Leistungsverbesserungen sind die Basis aller folgenden Versionen. Wer noch ältere Service-Manager-Versionen betreibt, sollte allein wegen der Portalarchitektur ein Upgrade einplanen.
Heute
Service Manager 2016 hat das Ende des Supports erreicht. Die genannten Funktionen sind in Service Manager 2019, 2022 und 2025 weiterhin vorhanden und wurden weiterentwickelt; Skype for Business ist inzwischen durch Microsoft Teams abgelöst.