Windows Server 2008, .NET 3.5 SP1, Silverlight 4 und Internet Explorer 7: Ein Blick auf die Anforderungen des ersten Microsoft-Cloud-Monitorings – und was moderne Agenten heute voraussetzen.
Als System Center Advisor 2011 verfügbar wurde, haben wir die Systemanforderungen für unsere Community zusammengefasst. Sie zeigen anschaulich, wie sich Cloud-Überwachung seitdem verändert hat.
Die Anforderungen von 2011
Unterstützte Betriebssysteme für Agent und Gateway (32 und 64 Bit): Windows Server 2008 und 2008 R2 in den Editionen Standard, Enterprise und Datacenter (auch ohne Hyper-V) sowie Hyper-V Server 2008 R2. Auch Server-Core-Installationen waren möglich – vorausgesetzt, .NET wurde zuerst installiert.
Benötigte Software: Microsoft .NET Framework 3.5 SP1 – unter Windows Server 2008 R2 als Feature im Server-Manager aktivierbar.
Browser: Internet Explorer ab Version 7 oder Firefox ab 3.5, jeweils mit Silverlight 4.
Analysierte Workloads: Active Directory, Hyper-V-Hosts, das Betriebssystem allgemein sowie SQL Server 2008 und 2008 R2 (Enterprise, Standard, Workgroup, Web und Express).
Ein Gateway sammelte die Daten der Agenten im lokalen Netz und übertrug sie gebündelt in die Cloud – die Agenten selbst brauchten keinen direkten Internetzugang.
Was heute gilt
Der Nachfolger von Advisor ist Azure Monitor. Lokale Server werden heute so angebunden:
| Damals (Advisor) | Heute (Azure Monitor) |
|---|---|
| Advisor-Agent | Azure Monitor Agent (AMA) |
| Gateway für Systeme ohne Internet | Log-Analytics-Gateway bzw. Proxy, private Endpunkte |
| Konfiguration im Portal pauschal | Data Collection Rules steuern genau, welche Daten gesammelt werden |
| Silverlight-Oberfläche | Azure-Portal, Workbooks, Abfragen mit KQL |
| Nur Windows Server und SQL | Windows, Linux, Container, Anwendungen; lokale Server über Azure Arc |
Das Prinzip ist geblieben: Ein schlanker Agent sammelt Daten, Microsoft analysiert sie in der Cloud und reichert sie mit Empfehlungen an.
Heute
System Center Advisor wird seit Jahren nicht mehr angeboten. Wer lokale Server mit Azure-Diensten überwachen möchte, startet heute mit Azure Arc und dem Azure Monitor Agent.