Größere Scale Units, Azure Backup und Site Recovery, Managed Disks, Kubernetes-Vorlagen: Die Roadmap vom Februar 2018 zeigt, wie schnell Azure Stack damals erwachsen wurde.
Im Februar 2018 veröffentlichte Microsoft ein umfangreiches Roadmap-Update für Azure Stack – die Plattform, mit der Azure-Dienste im eigenen Rechenzentrum betrieben werden können. Die Liste zeigt, wie stark die Plattform damals ausgebaut wurde.
Die angekündigten Neuerungen
Skalierung und Kapazität
- integrierte Systeme mit bis zu 16 Knoten pro Scale Unit,
- Kapazität schrittweise erweitern,
- mehrere Scale Units pro integriertem System.
Datensicherung und Notfallwiederherstellung
- Unterstützung für Azure Backup und Azure Site Recovery,
- Sicherung und Wiederherstellung der Azure-Stack-Infrastruktur selbst.
Sicherheit und Compliance
- Erkennung von Konfigurationsabweichungen (Drift Detection),
- erweiterte Erfassung von Audit-Daten,
- Leitfäden für Compliance-Zertifizierungen.
Anwendungsplattform
- Azure Kubernetes Service und vorlagenbasierte Kubernetes-Bereitstellungen,
- vorlagenbasierte Service-Fabric-Cluster,
- Managed Disks, neue VM-Serien (Av2, F), aktualisierte Storage-APIs.
Betrieb
- bessere Interoperabilität von VPN-Gateways,
- Verbesserungen der Operator-Oberfläche,
- Anzeige von VM-Preisen im Portal.
Was daraus geworden ist
Azure Stack wurde 2019 in eine Produktfamilie aufgeteilt: Azure Stack Hub (die hier beschriebene Plattform), Azure Stack HCI – heute Azure Local – und Azure Stack Edge. Für die meisten neuen Hybridszenarien setzt Microsoft heute auf Azure Local in Verbindung mit Azure Arc.
Heute
Dieser Beitrag ist ein Rückblick. Aktuelle Informationen zu Azure Stack Hub und Azure Local finden Sie in der Microsoft-Dokumentation.