System Center 2012 R2, Windows Server 2012 R2, Windows 8.1 und MDT 2013 erschienen fast gleichzeitig. Wie Microsoft damit den Takt für Rechenzentrum und Client neu vorgab.
Im Juni 2013 kündigte Microsoft auf der TechEd System Center 2012 R2 an. Wenige Tage später folgte die Ankündigung des Microsoft Deployment Toolkit (MDT) 2013, Ende Juni stand die Preview zum Download bereit. Im August wurde der Termin bekannt: Am 18. Oktober 2013 erschienen System Center 2012 R2, Windows Server 2012 R2 und Windows 8.1 gemeinsam – Windows Intune erhielt am selben Tag ein Update.
Was die R2-Welle ausmachte
- Gemeinsamer Takt: Server, Client, Verwaltung und Cloud-Dienst wurden erstmals bewusst gleichzeitig veröffentlicht. Für Unternehmen bedeutete das: Neue Funktionen in Windows Server konnten sofort mit System Center verwaltet werden.
- Cloud OS: Hyper-V-Netzwerkvirtualisierung, Speicher-Tiering mit Storage Spaces und verbesserte Live Migration – verwaltet über Virtual Machine Manager 2012 R2.
- MDT 2013: Unterstützung für Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2 sowie die Integration in Configuration Manager 2012 R2.
Was blieb
System Center 2012 R2 wurde für viele Unternehmen eine langjährige Plattform – oft deutlich länger, als Microsoft es geplant hatte. Spätere Versionen erschienen in größeren Abständen und mit dem Long-Term-Servicing-Modell (2016, 2019, 2022, 2025), während Configuration Manager auf das Current-Branch-Modell umstellte.
Heute
System Center 2012 R2 und Windows Server 2012 R2 haben das Ende des Supports erreicht. Dieser Beitrag ist ein historischer Rückblick.