Wer mehr als zehn Objekte markiert, sieht im Aufgabenbereich keine Aufgaben und Berichte mehr. Ein Registry-Wert hebt die Grenze an – weitere Werte steuern die automatische Aktualisierung der Ansichten.
Wer in der Operations-Manager-Konsole mehr als zehn Objekte gleichzeitig markiert, stellt fest: Im Aufgabenbereich verschwinden die Aufgaben und Berichte. Das ist kein Fehler, sondern eine bewusste Begrenzung, um die Konsole nicht auszubremsen. Sie lässt sich per Registry anpassen.
Anzahl der auswählbaren Objekte
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Microsoft Operations Manager\3.0\Console
TaskSelectedObjectsLimit (DWORD)
| Wert | Wirkung |
|---|---|
10 | Standard – Aufgaben und Berichte für bis zu zehn markierte Objekte |
| beliebige Zahl > 0 | neue Obergrenze |
0 | Aufgaben und Berichte werden nie angezeigt |
0xFFFFFFFF (-1) | keine Begrenzung |
Die Einstellung gilt pro Benutzer und wirkt nach einem Neustart der Konsole.
Automatische Aktualisierung der Ansichten
Ereignis-, Alarm- und Zustandsansichten aktualisieren sich standardmäßig selbst: Teilaktualisierungen erfolgen etwa alle 15 bis 30 Sekunden, vollständige Aktualisierungen alle fünf Minuten. Für jede Ansichtsart gibt es einen eigenen Schlüssel:
HKCU\Software\Microsoft\Microsoft Operations Manager\3.0\Console\EventQuery
HKCU\Software\Microsoft\Microsoft Operations Manager\3.0\Console\AlertQuery
HKCU\Software\Microsoft\Microsoft Operations Manager\3.0\Console\StateQuery
Darunter lassen sich die DWORD-Werte FullUpdate und PartialUpdate mit 0 (aus) oder 1 (an) setzen.
Achtung
Eine höhere Objektgrenze und häufige Aktualisierungen erhöhen die Last auf Konsole und Management Server – besonders, wenn viele Administratoren gleichzeitig arbeiten. Erhöhen Sie die Grenze nur moderat, und schalten Sie automatische Aktualisierungen nur ab, wenn Konsolen auf langsamen Verbindungen spürbar leiden.
Heute
Der Registry-Pfad mit „3.0“ wird auch von späteren Konsolenversionen verwendet. Prüfen Sie dennoch in Ihrer Version, ob die Werte noch ausgewertet werden, bevor Sie sie per Gruppenrichtlinie verteilen. Für Massenaktionen auf vielen Objekten ist PowerShell in der Regel der bessere Weg als die Konsole.